Fast jedes dritte Schulkind in Österreich bekommt Nachhilfe. Gleichzeitig hängt der Bildungserfolg noch immer stark vom Elternhaus ab. Wie gerecht ist unser Schulsystem wirklich? In dieser Folge spricht Markus Hasenberger mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr über ungleiche Bildungschancen, teure Nachhilfe, den neuen Chancenbonus, Ganztagsschulen und das zweite verpflichtende Kindergartenjahr.
Haben alle Kinder in Österreich die gleichen Chancen?
Fast jedes dritte Schulkind bekommt Nachhilfe – oft schon in der Volksschule. Gleichzeitig hängt der Bildungserfolg in Österreich noch immer stark vom Elternhaus ab.
Wie gerecht ist unser Schulsystem also wirklich? Und wo versagt es?
In dieser Folge von „Das beschäftigt Österreich“ spricht Markus Hasenberger mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr über Bildungsgerechtigkeit und die Frage, warum Herkunft und Elternhaus noch immer so großen Einfluss auf den Bildungserfolg haben.
Er erklärt:
✅ warum Kinder in Österreich nicht die gleichen Bildungschancen haben
✅ warum die frühe Trennung in Gymnasium und Mittelschule ein Problem sein kann
✅ warum er eine Volksschule ohne Hausübungen und Nachhilfe für möglich hält
✅ was sich durch den neuen Chancenbonus verändern soll
✅ warum ganztägige Schulen für mehr Chancengerechtigkeit sorgen können
✅ was das zweite verpflichtende Kindergartenjahr bringen soll
Außerdem beantwortet der Bildungsminister eine persönliche Frage: Würde er seine eigenen Kinder in eine öffentliche oder eine private Schule schicken?
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